Jenbacher J624 GS

Innovative Gasmotorentechnologie

Jenbacher präsentiert mit dem neuen J624 GS den weltweit ersten 24-Zylinder-Gasmotor. Mit einer elektrischen Leistung von 4 MW kann der neue Motor den Strombedarf von rund 9.000 europäischen Durchschnittshaushalten decken und stellt einen Quantensprung in der Gasmotorentechnologie dar. Als Ergebnis von zwei Jahren Entwicklung ergänzt diese Innovation das bestehende Produktprogramm an hochentwickelten Gasmotoren und unterstreicht die Kompetenz von GE Energy's Jenbacher Gasmotoren.

Ebenso wie die übrigen Jenbacher Gasmotoren bietet der J624 GS hohe Flexibilität in der Wahl des Brennstoffes. Die ersten Kunden findet der neue Motor in der niederländischen Gewächshausbranche. Der Start für die Serienproduktion ist für 2009 geplant.

Zylinderanzahl/ Bauweise 24 Zylinder / V 60°
Verbrennung Magermotorprinzip
Bohrung 190 mm
Hub 220 mm
Drehzahl (1/min) 1.500
Gen-Set Abmessungen (in mm) 11.600 x 2.000 x 2.500
(L x B x H)

jenbacher_de.pdf

3er Baureie .pdf

Kraft-Wärme-Kopplung

Was sind KWK-Anlagen?

In einer KWK-Anlage (z. B. einem Blockheizkraftwerk) wird gleichzeitig Strom und Nutzwärme erzeugt. Durch diese Kopplung kann die eingesetzte Energie (z. B. Heizöl, Erdgas) sehr viel effizienter genutzt werden als bei der herkömmlichen Erzeugung in getrennten Anlagen. Hauptvorteil ist neben der Reduktion von CO2-Emissionen dass in erheblichem Umfang Primärenergie eingespart wird.
Wie fördert die BAFA KWK-Anlagen?
Zuschuss für Mini-KWK-Anlagen
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administriert das im Januar 2012 vom Bundesumweltministerium herausgegebene Förderprogramm "Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kWel". Mit diesem Programm sollen neben der weitreichenden Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes zusätzliche Impulse für den breiten Einsatz auch von kleinen KWK-Anlagen gegeben werden.

Neue Blockheizkraftwerke bis 20 kWel in Bestandsbauten können nach diesem Förderprogramm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten zum Beispiel sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von 1 kWel 1.500 Euro, große Anlagen mit 19 kWel hingegen 3.450 Euro.

Die Anlagen dürfen nicht in einem Gebiet mit einem Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme liegen und müssen sowohl mit einem Wartungsvertrag betreut werden als auch anspruchsvolle Effizienzanforderungen erfüllen. Die Anforderungen der EU-KWK-Richtlinie für Kleinstanlagen müssen deutlich übertroffen werden. Die Primärenergieeinsparung muss für Anlagen kleiner 10 kWel mindestens 15% und für Anlagen von 10 kWel bis einschließlich 20 kWel mindestens 20% betragen. Außerdem ist ein Gesamtnutzungsgrad von mindestens 85% einzuhalten. Weitere Anforderungen sind u. a. das Vorhandensein eines Wärmespeichers mit einem Energiegehalt von mindestens 1,6 kWh pro installierte kWth, einer Steuerung und Regelung für eine wärme- und stromgeführte Betriebsweise inklusive eines intelligenten Wärmespeichermanagements sowie eines Messsystems zur Bestimmung des aktuellen Strombedarfs (Smart Meter) für Anlagen ab 3 kWel.

Fördervoraussetzung ist zudem, dass die KWK-Anlagen in der Liste der förderfähigen Anlagen des BAFA enthalten sind.

Diese Liste der förderfähigen Anlagen (Herstellerliste) ist unter der Rubrik Publikationen veröffentlicht und wird kontinuierlich aktualisiert.

Anträge für Anlagenbetreiber auf Förderung können seit dem 1. April 2012 eingereicht werden. Das entsprechende Formular finden Antragsteller unter der Rubrik Formulare. Aufträge an Lieferanten dürfen erst nach Bestätigung des Antragseingangs durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erteilt werden.

Eine Rücknahme von bereits gestellten Anträgen nach der im Jahre 2008 gestarteten und ausgesetzten Förderrichtlinie für hocheffiziente kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (Mini-KWK) ist nicht zulässig.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Förderungen in Form einer KWK-Stromvergütung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ausschließlich über das Referat 425 - KWK gewährt werden:

 
Übersicht
über die Höhe der Einspeisevergütungen: ab 1.1.2009 - 2012

wie Sie bestimmt aus der Presse vernommen haben, hat sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dazu durchgerungen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu überarbeiten.
Nach der ersten Abstimmung vom 08.04.2014 sollen KWK Anlagen 50% der EEG-Umlage bei Eigenstromnutzung zahlen müssen.
Das ist im Allgemeinen nicht besonders tragisch, da die Wirtschaftlichkeit der BHKW Systemtechnik mehr als ausgezeichnet ist. Zudem ist der Kompensationspreis der Stromeigennutzung zum größten Teil abhängig vom tatsächlichen Strompreis, und dieser ist bereits heute sehr hoch und wird in den kommenden Jahren sicherlich weiter steigen.
Trotzdem möchten wir darauf hinweisen, dass Ihre Projekte im BHKW-Bereich besser vor August 2014 in Betrieb genommen werden sollten, da so die EEG-Umlage noch umgangen werden kann.
Wie Sie selbst unschwer erkennen können, verrät der erste Blick auf die Einzelanlagenbetrachtung eine erhöhte jährliche Belastung. Lediglich im zweiten Schritt wird deutlich, welche vergleichbar geringe Auswirkung die EEG-Umlage auf die Amortisationszeit bewirkt.
 
Strom aus nachwachsenden Rohstoffen lt. EEG-Gesetz     
Grundvergütung bis 500 kW       11,67 ct/kWh
Nawaro-Zuschlag für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen         6,00 ct/kWh
KWK-Zuschlag (nur bei Abwärmenutzung)         3,00 ct/kWh
Einspeisevergütung je kWh Strom bei Inbetriebnahme 2008:       20,67 ct/kWh

zzgl. MWSt.

Für alle KWK-Anlagen, die ab 01.01.2009 in Betrieb gehen, wird auch für den im Versorgungsobjekt genutzten KWK-Strom eine KWK-Zuschlagszahlung gewährt.

Die KWK-Förderung durch den KWK-Zuschlag gemäß dem novellierten KWK-Gesetz (KWKG 2009) stellt sich folgendermaßen dar:

KWK-Anlagen bis 50 kW
Inbetriebnahme ab dem 01.01.2009 bis 31.04.2012 = 5,11 Cent/kWh

Inbetriebnahme ab dem 01.05.2012 bis xx.xx.20xx  = 5,41 Cent/kWh

 
Wie hoch ist die Förderung?

Basisförderung: Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der max. elektrischen Leistung der Anlage und den geplanten Vollbenutzungsstunden (Vbh). Der max. Zuschuss wird dann bewilligt, wenn die thermische Leistung der KWK-Anlage für einen Wärmebedarf von mindestens 5.000 Vollbenutzungsstunden ausgelegt ist. Werden diese 5.000 Vbh nicht erreicht, wird der Zuschuss entsprechend anteilig gekürzt.

 
elektrische Leistung
(kWel)     Euro je kWel
addiert nach Leistungsstufe
0 < 4     1.550 €
4 < 6     775 €
6 < 12     250 €
12 < 25     125 €
25 < 50     50 €

 

Beispiel: Bei 20 kWel beträgt der Zuschuss 10.250 € (4 x 1.550 € + 2 x 775 € + 6 x 250 € + 8 x 125 €) – allerdings nur bei 5.000 Vollbenutzungsstunden (Vbh) pro Jahr.

 
Erstattung vermiedener Netznutzungsentgelte (VNNE)

Vermiedene Netznutzungsentgelte (VNNE) ist die Vergütung der Kosten die nicht entstehen, weil Mini BHKW ihren Strom dezentral in das Niederspannungsnetz einspeisen. Ihr Strom muss nicht vom Hochspannungsnetz stufenweise herunter transformiert werden, um dann auf der Niederspannungsebene zu den Gebäuden zu gelangen um dort verbraucht zu werden.
Der Anspruch von Mini BHKW-Betreibern auf Zahlung eines Entgelts für vermiedene Netznutzung in § 24 des Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) gesetzlich festgeschrieben. Dort heißt es allerdings nur “wobei bei Einspeisungen von Elektrizität aus dezentralen Erzeugungsanlagen auch eine Erstattung eingesparter Entgelte für den Netzzugang in den Vorgelagerten Netzebenen vorzusehen ist.” Die Berechnung erfolgt gemäß einer weiteren Verordnung, der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV). Leider hat der Gesetzgeber noch keine für Mini BHKW festgesetzte Vergütung beschlossen. Die vermiedenen Netznutzungsentgelte müssen derzeit recht komplex berechnet werden und sind immer wieder Anlass für Streitigkeiten. Eine Möglichkeit ist, die Netzkosten in Rechnung zu stellen, die der lokale Grundversorger als “vorgelagerte Netzkosten” bezeichnet (Homepage/Stromrechnung des Stromanbieters durchsuchen). In der Praxis werden 0,4-1,5 Ct/kWh an vermiedenen Netznutzungsentgelten vergütet.

Kraft-Wärme-Kopplung spart Geld & Energie

Wer Strom und Wärme in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) gleichzeitig erzeugt, spart Brennstoff und entlastet die Umwelt.

Bei herkömmlicher Stromerzeugung in einem Kraftwerk mit Kohle, Erdgas, Öl oder einem anderen Energieträger wird ein Generator angetrieben. Dabei entsteht auch Wärme, die oft nicht weiter genutzt wird. Nur etwa 37% der in Kondensationskraftwerken eingesetzten Energie wird tatsächlich in Strom umgewandelt. Der Rest geht als Abwärme verloren.

Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und nutzen damit bis zu 90% der eingesetzten Energie. Dank der stark verbesserten Primärenergienutzung wird erheblich weniger CO2 ausgestoßen.

Kraft-Wärme-Kopplung ist vielseitig realisierbar, Otto-und Dieselmotoren oder Gasturbinen können eingesetzt werden. Aber auch innovative Antriebe wie Stirlingmotor, Dampfturbinen oder Brennstoffzellen lassen sich als KWK-Anlagen betreiben. Als Energieträger sind herkömmliche Brennstoffe wie Erdgas oder Öl weit verbreitet. Auch erneuerbare Energieträger wie Biogas oder Biomasse lassen sich in KWK-Anlagen nutzen.

Förderung von Mini-KWK-Anlagen

Durch die Förderung von Mini-KWK-Anlagen (bis 50 kWel) sollen die erheblichen KWK-Potenziale in Wohngebäuden, Gewerbebetreibende, Schulen, Hotels, Altenheimen, Sportstätten usw. erschlossen werden. Der Standort darf nicht in Fernwärmegebieten liegen, die überwiegend aus KWK-Anlagen versorgt werden.

Basisförderung

* Leistungsbereich bis 50 kWel
* Übertreffen der EU-Richtlinien für KWK-Kleinstanlagen:
- mind. 10% Primärenergieeinsparung
- mind. 80% Jahresnutzungsgrad
* Vollwartungsvertrag vom Hersteller
* Integrierter Stromzähler
* Einhaltung der jeweils gültigen TA-Luft
Neues KWK-Gesetz tritt am 19. Juli 2012 in Kraft
Neue Bestimmungen zur KWK-Förderung traten am 19.07.2012 für neu in Betrieb genommene sowie modernisierte KWK-Anlagen in Kraft.
 
(PresseBox) Rastatt, 19.07.2012, Am 18. Juli 2012 wurde das KWK-Gesetz 2012 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit trat am 19. Juli 2012 das neue KWK-Gesetz 2012 in Kraft.

Durch das KWK-Gesetz werden in Deutschland fossil betriebene KWK-Anlagen gefördert. Diese erhalten über einen befristeten Zeitraum einen KWK-Zuschlag auf den produzierten KWK-Strom gezahlt.
Außerdem fördert das KWK-Gesetz den Ausbau von Wärme- und Kältenetzen sowie die Realisierung von Wärme- und Kältespeichern, sofern diese überwiegend mit KWK-Wärme betrieben werden. Auch KWK-Anlagen, die mit Biomasse betrieben werden, können die Wärmenetze und Wärmespeicher mittels KWK-Gesetz fördern lassen.

Für alle BHKW-Anlagen mit einem Inbetriebnahmezeitpunkt ab dem 19. Juli 2012 gelten nunmehr die Bestimmungen des neuen KWK-Gesetzes. Dazu gehören unter anderem höhere KWK-Zuschlagszahlungen. An den bisherigen Zuschlagszahlungen der bereits nach dem KWK-Gesetz 2009 in Betrieb genommenen BHKW-Anlagen ändert sich indes nichts.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des BHKW-Infozentrum (http://www.bhkw-infozentrum.de/...) sowie auf unserenThemenseiten zur KWKG-Novelle und dem KWKG 2012.
Informationsplattform über das neue KWK-Gesetz ist ab Ende Juli verfügbar



Umweltbonus

Einen Bonus erhalten KWK-Anlagen mit besonders geringen Schadstoffemissionen, die jeweils weniger als 50% NOx und CO emittieren als von der jeweils gültigen TA-Luft vorgegeben

Achtung: Anbieter von BHKW neigen dazu, in der Wirtschaftlichkeitsberechnungen gerne die Maximalförderung anzusetzen. Bei den Vollbenutzungsstunden empfiehlt es sich jedoch, eher konservativ zu rechnen. Mini-BHKW werden i.d.R. mit einem großen Pufferspeicher installiert. Ziel ist es, den Wärmebedarf und die Wärmeerzeugung so zu entkoppeln, dass die Taktzeiten des BHKW verringert werden. Wenn der Pufferspeicher geladen ist, schaltet das Mini-BHKW ab. Der Wärmebedarf wird dann aus dem Speicher gedeckt. Ebenso ist zu beachten, dass die Heizperiode in gut isolierten Gebäuden meist nur kurz ist. Wenn dann nicht tagtäglich große Mengen an Warmwasser benötigt werden, steht das Mini-BHKW insbesondere im Sommer die meiste Zeit still.

 

          ....weitere info´s kommen bald!

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